Offizielle Presseverlautbarung der Stadt Wesel vom 11.11.2013

Kabarettistin Lioba Albus erhält den Eselorden 2014

 



WESEL. Den Eselorden 2014 der Stadt Wesel erhält die Kabarettistin Lioba Albus stellvertretend für ihre Paraderolle der Mia Mittelkötter. Dies gab Ulla Hornemann, Präsidentin des Närrischen Parlaments, heute um
11.11 Uhr in Wesel bekannt. Sie tritt damit die Nachfolge des Schauspielers, Regisseurs und Autoren Michael Kessler an, der die karnevalistische Auszeichnung in diesem Jahr erhalten hat.
Ganz Deutschland redet von der Frauenquote – auch an der Kreisstadt geht das Thema nicht vorbei. Obwohl es mit Ulrike Westkamp als Bürgermeisterin schon gute Ansätze diesbezüglich gibt, stellte das Närrische
Parlament mit Erschrecken fest, dass gerade einmal 15 Prozent der bisherigen Eselordenträger weiblich sind. Hier wird nun angesetzt. Ulla Hornemann gab zwar schmunzelnd zu bedenken, dass die weibliche Unterrepräsentanz auch daran liegen kann, dass Frauen nicht so häufig Eseleien begehen wie ihre männlichen Pendants, sagte aber gleichzeitig: „Unser erklärtes Ziel war es, einen würdigen, weiblichen Eselordenträger
zu finden und zu küren. Und das ist mit Mia Mittelkötter hervorragend gelungen.“ Laut Hornemann habe Frau Mittelkötter zwar keine auffällige Eselei begangen, pflege aber eine ganz besondere Beziehung zu den klugen Grautieren. Denn ihre natürliche Schönheit wurde Mia Mittelkötter nicht nur in die Wiege gelegt. Das Mädchen vom Lande badete schon von Kindesbeinen an, wie einst Kleopatra, in Eselmilch und tut dies bis
heute. „Diesem Geheimnis sind wir auf die Schliche gekommen. Wir, als Niederrheiner, begrüßen die Besinnung zurück zur Natur außerordentlich – insbesondere, wenn unser Würdentier, der Esel, dabei eine so zentrale Rolle spielt. Getreu dem Motto „Eselmilch: Natürlich ohne künstliche Zusatzstoffe – genau wie Mia Mittelkötter“ , begründete Hornemann die Entscheidung. Mia Mittelkötter nimmt den mittlerweile 38. Eselorden am Karnevalssonntag, 2.März 2014, während einer närrischen Prunksitzung aus den Händen von Wesels Bürgermeisterin Ulrike Westkamp entgegen. Zudem wird sie Ausschnitte aus ihrem Programm zum Besten geben. Die Veranstaltung beginnt um 10.30 Uhr in der  Weseler Niederrheinhalle.

 

 

 

 

 
Eselorden für Lioba Albus
Ulrike Westkamp (l.), Frank Schulten und Ulla Hornemann mit Bildnissen der neuen Eselin Lioba Albus in zivil (unten) und als Mia Mittelkötter FOTO: Malz

 

 

Wesel. Kabarettistin Albus, bekannt als Mia Mittelkötter, verdankt Eselsmilch ihre Schönheit. Das ist dem Närrischen Parlament den 38. Eselorden wert.
Von Fritz Schubert
 

 

Der Hoppeditz kam in der Feldmark schon Sonntag aus der Kiste, fürs Närrische Parlament blieb 11.11 Uhr am 11.11. der richtige Moment, um im Fasskeller die Eselorden-Kür bekanntzugeben. Natürlich mit "Wesel Helau" und "Feldmark Quanzum", mit karnevalistischen Gästen und humorigen Ansprachen. So stellte Ulla Hornemann als Präsidentin des Närrischen Parlaments fest, dass – ob Bund, Land oder Stadt – ganz Deutschland von Frauen beherrscht wird. Aber in der Reihe der bislang 37 Eselordenträger ist die holde Weiblichkeit nur zu 15 Prozent vertreten. Das ändert sich jetzt. Immerhin 17 Prozent werden es sein, wenn Lioba Albus am Karnevalssonntag, 2. März, in der Niederrheinhalle aufs Grautier steigt.

Die Kabarettistin bekommt den Orden für ihre Paraderolle als Mia Mittelkötter. Hornemann räumte bei der Präsentation gestern ein, dass "Frau Mittelkötter zwar keine auffällige Eselei begangen" habe. Aber sie pflege eine besondere Beziehung zu den Tieren, bade sie doch von Kindesbeinen an bis heute wie Kleopatra in Eselsmilch. Daher auch ihre Schönheit. Und wenn man noch mit Vornamen Liebling (Lioba) heiße und die Sauerländerinnen für die Kubanerinnen Westfalens halte, dann habe man sich den Eselorden redlich verdient.

Lioba Albus, vor Monaten bereits von Hornemann angesprochen, fühlte sich im RP-Gespräch gestern "geehrt" und stellte fest, dass die Leute in ihr den Esel auch sehen. Am 3. März wird sie was aus ihrem Programm vortragen, aber keine personelle Unterstützung mitbringen, wie es viele Vorgänger schon getan haben. "Ich komme ganz als ich. Und ich bin ja schon mehrere", sagte Albus-Mittelkötter. Eine Verbindung zu Wesel sei damit schon gegeben, dass beide einen guten Geschmack hätten. Sie selbst sowieso und Wesel deshalb, weil die Wahl auf sie fiel.

Was bei der Prunksitzung am Karnevalssonntag auf das Publikum zukommt, konnte Hornemann gestern noch nicht sagen. Sicher würden Weseler Akteure dabei sein. Aber deren Programme sehe sie immer erst auf den Prunksitzungen der Vereine. Die sind noch weit hin.
 

Karneval
Lioba Albus bekommt den Eselorden
11.11.2013 | 17:55 Uhr
Lioba Albus bekommt den Eselorden
Bürgermeisterin Ulrike Westkamp, Ulla Hornemann und Frank Schulten stellten Lioba Albus als neue Trägerin des Eselordens vor.Foto: Markus Joosten

Wesel. Die Kabarettistin ist die 38. Preisträgerin und wird am 2. März ausgezeichnet

„Frauen begehen nicht so häufig Eseleien“, meinte Ulla Hornemann am Montag. Pünktlich zum Start der fünften Jahreszeit präsentierte die Vorsitzende des Närrischen Parlaments um 11.11 Uhr mit Bürgermeisterin Ulrike Westkamp und Frank Schulten die neue Trägerin des Eselordens.

Ausgezeichnet wird die Kabarettistin Lioba Albus, die ihre Kunstfigur Mia Mittelkötter zur Paraderolle entwickelte.
Die Frauenquote verbessern

Zum 38. Mal verleiht die Stadt die närrische Auszeichnung. Fest stand zuvor bereits: Da im nächsten Jahr schon wieder Wahlen anstehen, kam kein Politiker in Betracht. Mit der neuen Preisträgerin steigt die Frauenquote des Ordens. „Ganz Deutschland wird mittlerweile von Frauen beherrscht“, so Hornemann, aber das Närrische Parlament stellte „mit Erschrecken fest“, dass nur 15 Prozent der Ordensträger Frauen sind. Immerhin steigt ihr Anteil nun auf 17 Prozent. Aber Frauen begehen eben weniger Eseleien oder sie fallen dabei zumindest nicht so auf. Natürlich habe auch Mittelkötter alias Albus „keine auffällige Eselei begangen“ und „mit Wesel nix am Hut“, räumte Hornemann ein. Aber die Preisträgerin („ausgesprochen schön“) badete von Kindheit an wie einst Kleopatra in Eselmilch. „Diesem Geheimnis sind wir auf die Schliche gekommen“, so Hornemann. „Eselmilch natürlich ohne künstliche Zusatzstoffe – genau wie Mia Mittelkötter“.

Lioba Albus bekommt den Eselorden | NRZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/nrz/staedte/nachrichten-aus-wesel-hamminkeln-und-schermbeck/lioba-albus-bekommt-den-eselorden-id8657464.html#plx418660816

Bericht der NRZ vom 12.11.2013

Karneval
Lioba Albus bekommt den Eselorden
11.11.2013 | 17:55 Uhr
Lioba Albus bekommt den Eselorden

Lioba Albus bekommt den Eselorden | NRZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/nrz/staedte/nachrichten-aus-wesel-hamminkeln-und-schermbeck/lioba-albus-bekommt-den-eselorden-id8657464.html#plx1439197402

 

Lioba Albus bekommt den Eselorden


Lioba Albus bekommt den Eselorden
Bürgermeisterin Ulrike Westkamp, Ulla Hornemann und Frank Schulten stellten Lioba Albus als neue Trägerin des Eselordens vor.Foto: Markus Joosten

Die Kabarettistin ist die 38. Preisträgerin und wird am 2. März ausgezeichnet

„Frauen begehen nicht so häufig Eseleien“, meinte Ulla Hornemann am Montag. Pünktlich zum Start der fünften Jahreszeit präsentierte die Vorsitzende des Närrischen Parlaments um 11.11 Uhr mit Bürgermeisterin Ulrike Westkamp und Frank Schulten die neue Trägerin des Eselordens.

Ausgezeichnet wird die Kabarettistin Lioba Albus, die ihre Kunstfigur Mia Mittelkötter zur Paraderolle entwickelte.

Die Frauenquote verbessern

Zum 38. Mal verleiht die Stadt die närrische Auszeichnung. Fest stand zuvor bereits: Da im nächsten Jahr schon wieder Wahlen anstehen, kam kein Politiker in Betracht. Mit der neuen Preisträgerin steigt die Frauenquote des Ordens. „Ganz Deutschland wird mittlerweile von Frauen beherrscht“, so Hornemann, aber das Närrische Parlament stellte „mit Erschrecken fest“, dass nur 15 Prozent der Ordensträger Frauen sind. Immerhin steigt ihr Anteil nun auf 17 Prozent. Aber Frauen begehen eben weniger Eseleien oder sie fallen dabei zumindest nicht so auf. Natürlich habe auch Mittelkötter alias Albus „keine auffällige Eselei begangen“ und „mit Wesel nix am Hut“, räumte Hornemann ein. Aber die Preisträgerin („ausgesprochen schön“) badete von Kindheit an wie einst Kleopatra in Eselmilch. „Diesem Geheimnis sind wir auf die Schliche gekommen“, so Hornemann. „Eselmilch natürlich ohne künstliche Zusatzstoffe – genau wie Mia Mittelkötter“.

Bereits vor einigen Monaten sprach das närrische Parlament die Dortmunderin an. Der persönliche Kontakt vor rund zwei Wochen bestätigte die Preisgeber darin, die richtige Kandidatin gefunden zu haben.

Die Weseler als Niederrheiner begrüßen „die Besinnung zurück zur Natur außerordentlich“, vor allem da das Würdentier, der Esel also, dabei eine so große Rolle genieße. Nebenbei spielt der Vorname der zukünftigen Ordensträgerin den Veranstaltern in die Hände: Lioba heiße nämlich Liebling, verriet Hornemann.

Bürgermeisterin Westkamp präsentierte zuvor den Stadtorden der Session 2013/14: Die neue Fußgängerzone ist Thema der von Jens Müller gestalteten Auszeichnung. 37 Jahre nach dem vorherigen großen Umbau erstrahle „die Einkaufsmeile erneut in vollem Glanz“. Der Orden nimmt viele Details auf, etwa das „einzigartige Hanseband“ oder die Brunnen und Wasserspiele. Ulrike Westkamp ist sich sicher: Das Weseler Wiesel könne sich „nach zweijähriger Arbeit beruhigt zurücklehnen und die neue Fußgängerzone genießen“.

Andreas Rentel